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Der Workshop „Kakao – die süßen und dunklen Seiten der Schokolade“ am 18.11.2025 bot den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der NAWI 3 und NAWI 4-Gruppe die Möglichkeit, sich umfassend und aktiv mit dem Thema Schokolade auseinanderzusetzen – von der Herkunft der Kakaobohne über den Weg in den Supermarkt bis hin zur Frage, wie faire Bedingungen in der globalen Lieferkette aussehen können. Gleichzeitig wurde ein kreativer und sinnlicher Zugang ermöglicht, der das Lernen lebendig und erfahrungsorientiert gestaltete. 

 

Kakaoworkshop

Zu Beginn versammelten sich die Schülerinnen und Schüler im Sesselkreis. Diese offene Sitzordnung schuf eine angenehme und entspannte Atmosphäre, in der alle Beteiligten ihre Gedanken frei äußern konnten. Die Workshop-Leitung eröffnete die Runde mit grundlegenden Fragen: Was wisst ihr über Schokolade? Woher kommt sie eigentlich? Und wie wird aus einer unscheinbaren Bohne ein Produkt, das wir in jeder Supermarktregalreihe finden? Die Kinder zeigten einiges an Vorwissen – viele konnten bereits Informationen über Kakaopflanzen, bekannte Schokoladenmarken oder die Verarbeitung des Kakaos einbringen. Diese einleitende Phase diente nicht nur dazu, Wissen zu bündeln, sondern auch Interesse zu wecken und erste Begriffe wie „Kakaobohne“, „Fermentation“, „Rösten“ oder „Kakaopulver“ zu klären. Außerdem wurde bereits über das „Fairtrade“ Logo gesprochen und den bewussten Kauf von Produkten, insbesondere im Hinblick auf Schokolade. 

Nach dieser gemeinsamen Gesprächsrunde wurden die Schülerinnen und Schüler in kleinere Gruppen eingeteilt. Bevor es mit der Gruppenarbeit losging, wurde der Ablauf der einzelnen Stationen besprochen. Insgesamt waren es vier Stationen, die unterschiedliche Aspekte des Themas beleuchteten. 

Station 1: Der weltweite Anbau von Kakaobohnen 
An der ersten Station beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der geografischen Herkunft des Kakaos. Auf einer großen Weltkarte und mithilfe kurzer Informationsblätter entdeckten sie, dass Kakao hauptsächlich in einem schmalen Gürtel rund um den Äquator angebaut wird – insbesondere in Ländern wie Ghana, Ecuador, Indonesien oder Brasilien. Die Kinder bekamen einen Eindruck von den klimatischen Bedingungen, die der Kakaobaum benötigt: hohe Temperaturen, viel Regen sowie nährstoffreiche Böden. 

Station 2: Kakao mit allen Sinnen erleben 
Die zweite Station bot einen sinnlichen Zugang, der den Workshop besonders lebendig machte. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler Kakaobohnen, Kakaonibs, Kakaopulver und Kakaobutter mit allen Sinnen erfassen. Sie durften riechen, fühlen, einige Produkte auch vorsichtig probieren und Unterschiede erkennen. Überraschend war für viele der sehr bittere Geschmack der reinen Kakaobohne, der sich stark von der süßen Schokolade unterscheidet, die sie aus dem Supermarkt kennen. Anschließend füllten die Gruppen die verschiedenen Produkte in kleine Säckchen ab und ordneten sie auf einem Arbeitsblatt den passenden Begriffen und Verarbeitungsschritten zu. Diese Aufgabe förderte genaues Hinsehen und half, die verschiedenen Entwicklungsstufen des Kakaos besser zu verstehen. 

Station 3: Fairer Kakaoanbau 
An der dritten Station stand der Prozess der Kakaoproduktion im Mittelpunkt – von der reifen Kakaofrucht bis zur fertigen Bohne, die schließlich weiterverarbeitet wird. Genaues Lesen und Verstehen eines fachlichen Textes zur Kakaoproduktion stand hier im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen altersgerecht aufbereiteten Informationstext, der die wichtigsten Schritte der Kakaoproduktion – von der Ernte der reifen Kakaofrüchte über das Öffnen und Herauslösen der Bohnen bis hin zu Fermentation und Trocknung – leicht verständlich erklärte. Nachdem sie den in ihrer Gruppe gelesen hatten, mussten sie ein Quiz dazu lösen, wobei die Antworten vorgegeben waren und sie die richtige Antwort aus dem Text herausfiltern mussten. 

Station 4: Schokolade selbst herstellen – das Highlight des Workshops 
Das absolute Highlight des Workshops war die vierte Station, an der die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Schokolade herstellen durften. Unter Anleitung schmolzen sie Kokosfett, mischten Kakaopulver und Zucker in unterschiedlichen Mengen darunter und erlebten, wie sich Geschmack und Konsistenz dadurch veränderten. Anschließend konnten sie ihre Schokoladenmasse in kleine Formen füllen und ließen sie bis zum nächsten Tag aushärten. Der Genuss kam in der Pause, worauf sich die Schülerinnen und Schüler schon sehr freuten. Neben dem Spaß bot diese Station auch ein praktisches Verständnis dafür, welche Zutaten in welcher Menge notwendig sind und wie stark der Herstellungsprozess das Endprodukt beeinflusst. 

Zum Abschluss des Workshops kamen alle wieder im Sesselkreis zusammen. Jede Gruppe berichtete kurz, was sie an den einzelnen Stationen besonders interessant fand. Viele betonten die Überraschung über die harte Arbeit hinter der Schokolade oder über den tatsächlichen Geschmack der Kakaobohne. Anderen gefiel vor allem die Herstellung der Schokolade am besten. Die abschließende Reflexion machte deutlich, dass der Workshop nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Bewusstsein und Wertschätzung für ein Produkt geschaffen hat, das im Alltag oft selbstverständlich erscheint. 

Insgesamt war der Workshop „Kakao – die süßen und dunklen Seiten der Schokolade“ ein abwechslungsreiches, informatives und genussvolles Lernerlebnis, das den Schülerinnen und Schülern sowohl neue Erkenntnisse als auch praktische Erfahrungen bot.

  

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