Am 4. Oktober fanden zu diesem Thema Workshops für die ersten Klassen statt. Die beiden Südwind-Referentinnen Laura Jindrak und Susanne Rammel zeigten in Workshops die unfairen Arbeitsbedingungen und schädlichen Umweltauswirkungen der Textilindustrie auf.
Seit über 5000 Jahren wird Baumwolle zu Stoffen und Kleidung verarbeitet. Heute deckt diese Pflanze die Hälfte des globalen Faserbedarfs und wird weltweit auf insgesamt rund 33 Mio. Hektar Ackerfläche angebaut. Baumwolle wächst meist in Monokultur unter intensivem Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden, Energie und Wasser. Auch die Weiterverarbeitung zu Textilien und Bekleidung findet mehrheitlich unter ökologisch und sozial bedenklichen Bedingungen statt.
Südwind www.suedwind.at informiert auf altersgerechte und spielerische Weise über den langen Weg unserer Kleidung und zeigt auf, wie dieser für die Menschen und das Klima fair sein kann.